Marokkanische Kinder spielen in Lilientrikots

Nachdem bereits die Kinder in Lesotho mit Trikots der Lilien auflaufen sieht man nun auch in Marokko blaue, weiße und orangene Lilientrikots.

Doch wie kommen die Lilien zu einem weiteren Land auf dem afrikanischen Kontinent?

Die Idee stammt von Omar Hamdaoui, er ist Diplom Sportwissenschaftler und ehemaliger Jugendtrainer des SV Darmstadt 98. Dank seines guten Netzwerkes hilft Omar Hamdaoui mittlerweile schon seit vielen Jahren verschiedensten Vereinen aus seiner Heimatstadt Tiflet. Die Stadt liegt ungefähr 50 km Fahrstrecke von der marokkanischen Hauptstadt Rabat entfernt. Durch die langjährige Freundschaft von Omar Hamdaoui und Flavio Sanguinheira Diogo (dem aktuellen Koordinator im Grundlagen-und Aufbaubereich sowie U15 Trainer des SV Darmstadt 98) konnten mittlerweile schon viele Vereine in Marokko Fußballausrüstung erhalten.
Für die Lilien ist es eine Herzensangelegenheit den Kindern dort zu ermöglichen, in Trainingskleidung Fußball zu spielen und sie freuen sich sehr so viele Kinder mit den Spenden glücklich machen zu können.

Wie in den meisten afrikanischen Ländern fehlt es auch den Kindern in Tiflet oft schon an der Grundausstattung um Fußball spielen zu können. Deshalb ist die Freude über jede Spende riesig.

Der SV 98 bedankt sich herzlichst bei Omar Hamdaoui, nicht nur für die Kontaktherstellung, sondern auch für die zahlreichen Vorträge, über die Bedingungen der Kinder in Tiflet, die er in der Vergangenheit bei unseren U15-Mannschaften gehalten hat. Dies hilft ajuch den Jugendspieler des SVD enorm in ihrer Persönlichkeitsbildung, denn dadurch erhalten sie ein Gefühl dafür, dass die für uns alltäglichen Dinge für viele Menschen auf der Welt eben nicht Normalität sind. Ein Verständnis dafür vermitteln und gegen Missstände vorgehen sind Ziele von Darmstadt 98, die sie mit der Sozialkampagne „Im Zeichen der Lilie“ angehen.

Die Vereine Association Sportive ALAHLI-TIFLET, Association Sportive  JIL-TIFLET und Association sportive HAY ELJADID- TIFLET haben ihre Dankbarkeit mit einem Brief und angehängten Bildern der glücklichen Spielerinnen und Spieler ausgedrückt.

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