19 Athleten, 2 NLZ Trainer und 6 Tore – ergeben eine erfolgreiche europäische Fußballwoche

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich am Donnerstag den 24.09.20 neunzehn Athleten mit geistiger Behinderung auf dem Trainingsgelände im Nachwuchsleistungszentrum des SV Darmstadt 98 ein. Nachdem die Europäische Fußballwoche von Special Olympics, aufgrund der Corona-Pandemie, in diesem Jahr nicht wie geplant Ende Mai stattfinden konnte, war die Vorfreude auf den Nachholtermin noch größer.

 
Zeitgleich zur Europäischen Woche des Sports wurde in kleineren Gruppen und unter Einhaltung der Corona Maßnahmen die 20. Europäische Fußballwoche durchgeführt.
In Lilien Trikots, mit Lilien Cappy und Lilien Hosen betraten die Athleten das Gelände und bestaunten als erstes die Namen auf den Trikots an der Wand. „Die ganz großen haben hier auch mal ganz klein angefangen. – So wie wir heute.“ stellte eine der Athletinnen lachend fest.


Mit den beiden NLZ Trainern Leon und Lucas standen kompetente Trainer auf dem Platz, die die Spieler forderten. Begonnen wurde mit Technikübungen am Ball. Vorwärts, rückwärts, Innenseite, Außenriss, ambitioniert ging es ran an den Ball. Nach der Aufwärmphase wurde an zwei Stationen auf verschiedene Art und Weiße versucht, den Ball im Tor unterzubringen, dabei feuerten sich die Athleten gegenseitig an und freuten sich über jedes erzielte Tor. Das Highlight des Trainings stellte aber das abschließende Spiel dar. In einer spannenden Partie fielen insgesamt sechs Tore. „Toll und Danke, dass Ihr es möglich gemacht habt, dass unsere Athleten hier heute trainieren können. Für viele ist leider der Sport in den Einrichtungen wegen Corona zu kurz gekommen und man sieht ja, was für einen Spaß sie haben wieder aktiv zu sein“ bedankt sich Judith Melzer, Assistentin der Geschäftsführung von Special Olympics Hessen.


Die 19 Athleten aus den Darmstädter Werkstätten, der Aumühle, Hephata, der Max-Kirmsse-Schule, der Heydenmühle und dem VSG Darmstadt waren ausgepowert, aber auch überglücklich und wahnsinnig stolz auf ihre Leistung, als es gegen Mittag zum Abschlussessen in die Lilienschänke ging. Dass aufgrund der aktuellen Situation in diesem Jahr kein Trainingsbesuch bei den Profis möglich war, war schnell vergessen, als die Schals und der Mundschutz die auf den Plätzen für die Teilnehmer bereit lagen entdeckt wurden. Schon jetzt freuen sich alle Beteiligten auf die nächste Europäische Fußballwoche und hoffen darauf, dass dann wieder mit mehr Teilnehmern gekickt werden kann.  

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